Beispiel 

Beispiel für die Arbeit einer Detektei

Mitarbeiterobservierung

Frau A. sollte als Referentin für ihren Arbeitgeber ein mehrtägiges Seminar halten.

Obwohl der Termin immer näher rückte, entschied sich Frau A. zu einem kurzfristigen Wohnungswechsel und wollte plötzlich in der Seminarwoche umziehen.

Deshalb stellte sie einen Urlaubsantrag für den besagten Zeitraum, der aus betriebsbedingten Gründen naturgemäß abgelehnt wurde.

Daraufhin beschaffte sich Frau A. eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung für den Zeitraum und teilte ihrem Arbeitgeber mit, daß sie einen akuten Lumbago (Hexenschuß) habe. Aufgrund der speziellen Situtation schöpfte der Arbeitgeber Verdacht, daß die Krankheit nur vorgetäuscht war, damit sie beim Umzug mithelfen konnte, und beauftragte eine Detektei mit der Überprüfung der Verdachtsmomente.

Die Detektei beobachtete die Umzugstätigkeiten und fertigte zum Nachweis gerichtsverwertbarer Bewegungsabläufe per Foto- und Videotechnik eine genaue Dokumentation der von Frau A. durchgeführten Tätigkeiten.

Aufgrund der detektivischen Feststellungen erhielt Frau A. die Kündigung. Sie widersprach, erhob Kündigungsschutzklage und beantragte Prozeßkostenhilfe, die abgelehnt wurde, weil das Begehren der Klägerin aufgrund der Fotodokumentation keine hinreichende Aussicht auf Erfolg versprach.

Die Detailgenauigkeit der Fotos zeigte u. a., daß Frau A. beim freihändigen Ein- und Aussteigen in ihren PKW auf einem Bein stand, was bei einer Lumbago-Erkrankung, auch im Anschluß an eine schmerzstillende Spritze, nur mit erheblichen Verspannungen und Schmerzen möglich gewesen wäre.

Die medizinische Bewertung der genauen detektivischen Fotodokumente erlaubte eine Aufklärung bereits im Vorfeld und ersparte den Prozeßparteien langwierige Auseinandersetzungen.

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